Fahradwerkstatt für Geflüchtete

Im Hinterhof des Sojus 7 haben wir gemeinsam mit dem SKFM, dem Beratungscentrum und der Jugendgerichtshilfe eine Fahrradwerkstatt eingerichtet. Diese verfolgt den Zweck, Menschen mit Fluchthintergrund, die in der jüngsten Vergangenheit nach Monheim am Rhein gekommen sind zu mehr Mobilität zu verhelfen. Es ist nicht nur gesund mit dem Rad zu fahren, sondern ein Fahrrad ermöglicht außerdem zügig zur Schule, zur Arbeit oder wo auch immer hinzukommen. Wir verstehen dieses Projekt als kleinen Schritt zu gesellschaftlicher Teilhabe und somit als wichtigen Teil gelungener Integration.

An dieser Stelle muss man ganz besonders den zahlreichen Spender*innen danken, die uns ihre abgelegten Drahtesel bringen. So fragen regelmäßig zahlreiche Einzelpersonen an und bringen uns Räder, genauso haben wir aber auch eine sehr große Unterstützung vom Baumberger Bürgerverein erfahren, über den uns zahlreiche Fahrradspenden erreicht haben.

Am wichtigsten sind jedoch die ehrenamtlichen Damen und Herren, die sich um die Instandsetzung kümmern. Sie kommen jeden Dienstag hierher und schrauben, leiten an und organisieren ihre Fahrradwerkstatt. Ohne diese grundlegende Arbeit gäbe es dieses Projekt einfach nicht.

Derzeit funktioniert die Fahrradwerkstatt so, dass Ehrenamtliche gespendete Fahrräder wieder fahrtüchtig machen. Interssent*innen für Räder melden sich bei uns und kommen auf eine Warteliste und werden angerufen, wenn sie an die Reihe kommen. Auf Grund des großen Bedarfs war die Warteliste sehr sehr lang und manche Flüchtlinge haben ein halbes Jahr warten müssen.

Was wir brauchen:

  • Tatkräftige Unterstützung durch ehrenamtliche Fahrradschrauber*innen
  • Fahrradspenden – je besser der Zustand, desto besser. Wir können keine völlig kaputten Fahrräder brauchen, da der zeitliche Aufwand in keinem Verhältnis steht.

Die Fahrradwerkstatt findet dienstags von 16 bis 18 Uhr statt. Die Anfahrt geschieht am besten über die Lottenstraße 31 a.